Unser Thema heute, wie im Titel schon angedeutet: Körperkunst. Okay nicht komplett, ich beschränke meine Auswahl auf Tätowierungen.
Hier ist es ja warm, also nicht nur hier speziell – eher in ganz Australien. Entsprechend tragen die meisten Leute hier „luftige“ Kleidung und zeigen durchgehend so viel Haut, wie es bei uns nur im Sommer vorkommt. Das kann gut sein – Stichworte Tank Top und Hot Pants aber auch weniger, wenn es ein Kerl trägt ;-) Okay Tank Top vielleicht nicht aber diese Unterhemden, neudeutsch Muscleshirts, welche übrigens nicht durch das alleinige Tragen automatisch welche erzeugt, welche wiederum beliebig große Öffnungen aufweisen, so das letztlich bei einigen an der Existenz des Shirts gezweifelt werden kann. Oder man schlappt einfach ohne Hemd durch die Gegend. Das sind dann Touristen. Die Australier selbst wissen, dass sie das Land mit der höchsten Hautkrebs rate sind, die passen auf wie viel Zeit sie in der Sonne verbringen. Nachdem jetzt die modischen Verhältnisse geklärt sind zurück zum Thema. Viele Menschen präsentieren dabei ihre Tätowierungen. Da ich dem Thema nicht gänzlich abgeneigt bin und prinzipiell immer bereit bin, mir das Maul zu zerreisen, was fürn Quatsch einige sich in die Haut malen lassen, schau ich da auch schon zweimal hin. Was ich hier schon gesehen habe, wo ich nur den Kopf schütteln kann – das glaubt man gar nicht. Leider kann man ja schlecht hingehen und fragen: „Hey, das sieht so scheiße aus, darf ich mal ‘n Foto machen?“ Deswegen braucht es für die folgenden Ausführungen etwas Vorstellungsvermögen.
Nummer eins, war ein Engländer, der hat sich hier erst tätowieren lassen. Rechte Wade bzw. Schienbein. Das war noch frisch und die Farbe kräftig, außerdem hat er noch die Bilder auf facebook kommentiert. Leider, kann ich bis zum heutigen Tag nicht sagen, was es war. Das war einfach ein großer dunkelblau-schwarzer Klecks. Da waren keine erkennbaren Muster oder Formen drin. Das sah mehr aus wie eine Unfallfolge als etwas ästhetisch Wertvolles.
Nummer zwei, der Deutsche dessen Namen ich grad nicht nachschlagen will, der sich das Barcelonawappen hat tätowieren lassen. Ein Wappen eines Fußballclubs, auf die rechte Wade. Vereinswappen generell sind total dämlich. Immerhin die Wade, aufm Oberarm wär es noch peinlicher. Ohne weitere Worte, steht ja schon hier irgendwo im Blog, war so gegen Ende Dezember.
Nummer drei, ein Franzose, ich nenne ihn mal den ersten Franzosen. Das war der, der jede Nacht ab vier für mehrere Stunden mit seiner Freundin im Franzosenland telefoniert hat. Allein das war schon doof. Auf jeden Fall hat er auf seinem Oberarm ein riesiges Kreuz in der Art des Deutschen Ordens gehabt [Bild], schön in der Mitte rot, mit im Hintergrund abgehenden Strahlen. Das hat den ganzen Oberarm belegt.
Der Vollständigkeit halber seien einige deutsche Mädels erwähnt, welche sich überall irgendwelche bunten Bildchen haben stechen lassen. Das war so die Abteilung, Goldfisch auf der Pobacke, Vogel auf der Schulter. Das muss man mögen, mein Fall wäre es nicht. Mehr kann ich dazu nicht sagen, mit denen hab ich mich nicht weiter beschäftigt.
Mein Favorit, der ist mir erst auf der Straße begegnet, da hab ich schon gedacht, wasn Typ. Später hab ich dann gesehen, der hat auch noch hier im Hostel gewohnt. Der hatte auf dem linken Arm ein Tribal, rund um den Arm, von der Schulter bis zum Handgelenk. Auf der rechten Seite, hatte er fünf Streifen, rund um den Oberarm, kurz über dem Ellenbogen, welche auf der Außenseite sich dann gekreuzt haben, während sie eine Art Schlaufe gebildet haben. Das sah dann aus wie ein Pik, da diese Schlaufe nach oben spitz zugelaufen ist. Das Motiv hat den kompletten Oberarm eingenommen. Klingt jetzt nicht so dramatisch, ich weiß. Aber jeder der Linien, war gut 1 – 1,5 cm stark. Also war der Großteil des Oberarms schwarz. Das + dieses nichtsaussagende Motiv… Auf dem Rücken war er auch tätowiert, was man anhand der Enden eines Tribals feststellen konnte. Die Enden haben bis auf ungefähr der Höhe der Ohren gereicht. Ich hatte mal das Vergnügen im Aufzug hinter ihm zu stehen. Das war scheiße tätowiert. Im Nacken sah das aus, als ob Jemand mit nem Filzstift rumgemalt hätte. Das sah aus wie ne Skizze und wenn wir dann soweit sind, machen wir die Außenline und füllen den Rest. Schade dass man anders rum tätowiert. Der Typ war ganz weit vorne mit dabei.
Dann gab es hier noch einen älteren Herren, der hat sich anscheinend jahrelang alles stechen lassen, Hauptsache es war bunt. Der sah an den Oberarmen aus, als ob er in den Wasserfarbkasten gefallen ist. Und was für unsinnige Motive. Ist schon ne Weile her, kann ich gar nicht mehr weiter drauf eingehen.
Im Moment aktuell: der zweite Franzose. In einer furchtbar hässlichen Schrift, welche auch noch mit Schlaufen, Kram und Gedöhns verziert ist, hat der sich „Family Truth Love Friends“ jeweils untereinander auf den Oberarm stechen lassen. Nach dem letzten Wort, geht dann eine Linie „Verzierung“ noch weiter und schlängelt sich noch über den Ellenbogen bis auf den Unterarm, wo sie endet. Das Ganze ist in blau gehalten und sieht einfach furchtbar mies aus. Grad die letzte Linie, das sieht aus wie so n Faden, der irgendwo an den Klamotten weg hängt. Ich hoffe für ihn, dass er besoffen war und im Moment auf die Laserbehandlung spart. Auf der anderen Seite, hat er in einer Line einen Schriftzug vom Handgelenk bis zum Ellenbogen, etwa 1 cm hoch. Ich kann zwar kein Französisch aber als Alphabetschrift konnte ich es auch nicht eindeutig identifizieren. War vielleicht was arabisches oder so. Hebräisch war es nicht und wie die meisten asiatischen Schriften sah es aber auch nicht aus. Naja, Franzose halt.
Dann gab es hier noch Prinz Harry, den haben die Schweizerinnen so getauft. Der sieht dem aber auch absolut ähnlich. Rotschopf, relativ dürr, dafür aber groß. Der hatte einen Schriftzug auf seiner Seite. Es muss unglaublich schmerzhaft sein, wenn nix an einem dran ist und man sich dann quasi die Rippen tätowieren lässt. Außerdem hatte er ein großes Bild auf dem linken Schulterblatt. Irgendwas Farbiges mit viel hellem grün. Sah für mich aber auch nur immer aus wie ein großer Klecks. Ich kann also leider nicht sagen was es war.
Last baut not least, ein Engländer, der hat auf der Innenseite seines Oberarms einen vierzeiligen Text tätowiert. Das sieht gelinde gesagt total dämlich aus. Mal abgesehen davon, dass er seinen Arm im rechten Winkel ausstrecken muss, damit man es lesen kann, kann er es nicht mal selbst lesen, wenn er in den Spiegel schaut. Schön dämlich.
So, das wollte ich mal los werden. Auffällig ist, dass die weiblichen Vertreter entweder kleine oder dezente Tattoos haben. Nur die Männer machen sich hier teilweise mit ihren Bildern zum totalen Vollhorst.
Montag, 7. Februar 2011
Sonntag, 6. Februar 2011
Nieder mit der Software des Bösen – lange lebe Sun Microsystems
Es ist ja inzwischen schon ein wenig her, das Oracle Sun Microsystems übernommen hat. Immerhin haben sie es in der Zeit geschafft durch schlechtes Management LibreOffice bzw. OpenOpffice zu spalten. Jenkins bzw. Hudson zu spalten. Den JCP soweit zu verbiegen, das die Apache Foundation und einige andere Mitglieder ihr Amt niedergelegt haben. Google verklagt wegen Copyrightverletzungen in der Dalvik VM in Android. Mit IBM zu kooperieren, so dass Apache Harmony quasi gegenstandslos geworden ist, da der Hauptentwickler das Projekt verlassen hat. Kurz gesagt, sie haben es in kurzer Zeit geschafft vieles zu versauen und sind damit zum neuen Buhmann der Softwareindustrie geworden. Immerhin haben sie 46 Millionen Strafe von Sun übernehmen müssen.
Worauf will ich eigentlich raus: Als ich vor vielen Monden aus Sydney auszog um die Welt zu retten oder zumindest nach Newcastle zu kommen, sah ich auf dem Weg dorthin am Wegesrand ein verlassenes Sun Microsystems Gebäude – was mir damals schon ein wenig weh getan hat. So hier in Perth hab ich schon die Niederlassung des Bösen neben dem Kings Park gesehen. Gestern hab ich jetzt folgenden Schriftzug an einem der Hochhäuser im Stadtzentrum gefunden.
Was mir besonders gut gefällt, ist die Tatsache, dass der nachts noch beleuchtet wird. Jetzt noch, ein Jahr später.
Worauf will ich eigentlich raus: Als ich vor vielen Monden aus Sydney auszog um die Welt zu retten oder zumindest nach Newcastle zu kommen, sah ich auf dem Weg dorthin am Wegesrand ein verlassenes Sun Microsystems Gebäude – was mir damals schon ein wenig weh getan hat. So hier in Perth hab ich schon die Niederlassung des Bösen neben dem Kings Park gesehen. Gestern hab ich jetzt folgenden Schriftzug an einem der Hochhäuser im Stadtzentrum gefunden.
Was mir besonders gut gefällt, ist die Tatsache, dass der nachts noch beleuchtet wird. Jetzt noch, ein Jahr später.
Sollte sich jemals Jemand bei Oracle fragen wo die Energiekosten im Stadtzentrum von Perth her kommen, wo nicht mal ein Büro ist – Ich hab die Antwort.
Samstag, 5. Februar 2011
Die Woche
Wieder ne Woche rum. Was gab es die letzten Tage, ich fasse mal zusammen: In Ägypten hat sich nach 30(!) Jahren der Unmut der Bevölkerung frei gemacht und Millionen sind auf die Straße. Die Regierung hat nichts Besseres zu tun gehabt, als erst den Informationsfluss im ganzen Land still zu legen und dann angeheuerte Schläger auf die Demonstranten zu hetzen. Inzwischen hat Mubarak eingesehen das es nichts mehr bringt und er im Herbst nicht mehr antreten will. Weise Entscheidung, außerdem ist er 82 Jahre alt. Was ich ihm zu Gute halten muss, ist die Tatsache, das er sagt, das wenn er jetzt zurücktritt, das Land im Chaos versinkt. Das glaube ich eher als alles andere. Sehr merkwürdig fand ich das Verhalten der USA und der EU. Erst mal nichts sagen und nur reden und jetzt langsam mal nen Standpunkt beziehen. Da fand ich die Haltung Israels wesentlich beeindruckender. Erst sagen man wolle an Mubarak festhalten und nachdem das jetzt nicht geklappt halt, den Fehler einsehen und sagen, gut dann halt ohne ihn. Das ist wenigstens ein Führungsstil, nicht so wischi waschi, wie die beiden erst genannten. Dabei ist es für Israel besonders wichtig, immerhin kracht es im Gazastreifen ja auch schon seit Jahrzehnten. Besonders toll fand ich was unser Bundesguido als abgelassen hat. Der Mann hat es in meinen Augen einfach nicht drauf.
Was gabs noch? Jemen, Tag des Zorns. Naja, da waren sogar die Proteste in Kairo PR mäßig besser gestellt. „Marsch der Millionen“ macht was her „Tag des Zorns“ klingt schon eher wie eine Kriegserklärung an die Regierung. Immerhin will Präsident Saleh dann 2013 nicht mehr antreten. Gut, war er doch nur 38 Jahre an der Macht. Außerdem hat er auch zugesagt, seinen Sohn nicht an die Spitze zu stellen. Was soll man aber sagen. Bei näherer Betrachtung ist Jemen genauso ein Scherbenhaufen wie Afghanistan, mit den selben Spielern, nur ohne Krieg. Was will man da noch groß regieren oder auch nur verwalten?
Jordanien, Abdullah II. hats da wesentlich besser. Die Jordanier protestieren gegen das Parlament, nicht gegen den König. Der hat daraufhin den Ministerpräsident ausgetauscht, was er irgendwie alle paar Jahre macht, wenn das Volk protestiert. Der neue war ja schon mal MP irgendwann um 2005. Geschickt, muss man sagen.
Tunesien ist durch, die müssen jetzt erst mal wieder ne Regierung zusammen frickeln. Irland, hat seine aufgelöst, hier wird am 25. Februar neu gewählt. Zu Belgien sagt man am besten nix – die sind gelinde gesagt zu dumm zum regieren. Wenn das eigene Volk protestiert, weil die gewählten Parteien keine Regierung auf die Beine bekommt, was soll man da noch sagen. Sogar die Flämen und die Wallonen sind sich ausnahmsweise mal einig, dass das kein Zustand ist. Das will was heißen. China und der Iran schauen kritisch auf die Entwicklungen im mittleren Osten und zensieren wo es nur geht. In China wird eh alles zensiert und im Iran tut man alles um die Bevölkerung nicht an die eigenen Proteste nach dem Wahlbetrug 2009 zu erinnern. Im Iran hofft man ja auf einen weiteren islamischen Staat, weil das im Iran selbst ja so gut funktioniert... Die ersten, denen ich das Wort verbieten würde, sind die Ajatollahs. Das sind die größten Kriegstreiber und ausgerechnet die haben auch noch den größten Einfluss. Schlechte Kombination, ganz schlechte Kombination.
Islamischer Staat, prinzipiell okay – wenn man Politik und Religion trennt. Klingt komisch ich weiß, wir firmieren ja auch nicht als christlicher Staat. Die Mehrheit der Regierung in Deutschland ist ja dennoch die Christlich Demokratische Union. Wenn es ausgemachte Politiker sind die an die Macht kommen, können die ja auch zwischen Religion und Politik unterscheiden – wodurch sich die Trennung von Staat und Religion von allein ergibt. Wenn, die natürlich der Hisbollah oder ähnlich engstirnigen Gruppierungen mit verdrehtem Weltbild angehören, gewinnt man dadurch mal pauschal nix, im Gegenteil... Hoffen wir einfach mal, dass der Fanatismus doch noch irgendwann ausstirbt.
Sprung übers Wasser, in de USA liegt Schnee. Jede Menge sogar. Mehr kann ich dazu grad nicht sagen. Hier sind es gerade gemütliche 26°C. Hiermit landen wir in Australien und schauen nach Queensland. Unter dem Motto, wenn scheiße dann richtig, haben die sich nach Hochwasser auch noch Yasi eingefangen. Yasi klingt eigentlich putzig. Könnte man nach dem Niesen, anstatt Gesundheit sagen. Gut in Wahrheit, war das ein recht unerfreulicher Wirbelsturm, der nen Großteil Häuser nieder gemacht hat. Bisher ein Toter, für die Art von Sturm ist das wohl ein gutes Abschneiden, wenn auch menschlich eine Tragödie. Ich hab am Donnerstag beim Mittagessen die „Western Australia“ durchgeblättert und teilweise gelesen. 2010/2011 ist für Queensland ja wirtschaftlich ein Totalschaden.
Kommen wir nach Western Australia, was gab es neues in Perth? Kurz gesagt: Nix. Sowas gabs bei mir neues? Das steht hier. Ich wollte meine Person nicht auf die Bühne des weltpolitischen Geschehens drängen…
Einen hab ich noch: Sollte sich Deutschland in naher Zukunft wieder genötigt sehen, einen Krieg anzuzetteln, schlage ich Indien als Feind vor. Die sind zwar viel mehr als wir, sind aber so weit weg, dass sie bestimmt nicht nach Deutschland gelaufen kommen. Deren Transportwesen können wir gut dominieren, also gewinnen wir. Wie ich da drauf komme? Weil in Mumbai ein Deutscher Frachter versehentlich eine indische Fregatte versenkt hat :- ) [Bericht] Entschuldigung aber ich find das saulustig, ist ja Niemand verletzt worden!
Was gabs noch? Jemen, Tag des Zorns. Naja, da waren sogar die Proteste in Kairo PR mäßig besser gestellt. „Marsch der Millionen“ macht was her „Tag des Zorns“ klingt schon eher wie eine Kriegserklärung an die Regierung. Immerhin will Präsident Saleh dann 2013 nicht mehr antreten. Gut, war er doch nur 38 Jahre an der Macht. Außerdem hat er auch zugesagt, seinen Sohn nicht an die Spitze zu stellen. Was soll man aber sagen. Bei näherer Betrachtung ist Jemen genauso ein Scherbenhaufen wie Afghanistan, mit den selben Spielern, nur ohne Krieg. Was will man da noch groß regieren oder auch nur verwalten?
Jordanien, Abdullah II. hats da wesentlich besser. Die Jordanier protestieren gegen das Parlament, nicht gegen den König. Der hat daraufhin den Ministerpräsident ausgetauscht, was er irgendwie alle paar Jahre macht, wenn das Volk protestiert. Der neue war ja schon mal MP irgendwann um 2005. Geschickt, muss man sagen.
Tunesien ist durch, die müssen jetzt erst mal wieder ne Regierung zusammen frickeln. Irland, hat seine aufgelöst, hier wird am 25. Februar neu gewählt. Zu Belgien sagt man am besten nix – die sind gelinde gesagt zu dumm zum regieren. Wenn das eigene Volk protestiert, weil die gewählten Parteien keine Regierung auf die Beine bekommt, was soll man da noch sagen. Sogar die Flämen und die Wallonen sind sich ausnahmsweise mal einig, dass das kein Zustand ist. Das will was heißen. China und der Iran schauen kritisch auf die Entwicklungen im mittleren Osten und zensieren wo es nur geht. In China wird eh alles zensiert und im Iran tut man alles um die Bevölkerung nicht an die eigenen Proteste nach dem Wahlbetrug 2009 zu erinnern. Im Iran hofft man ja auf einen weiteren islamischen Staat, weil das im Iran selbst ja so gut funktioniert... Die ersten, denen ich das Wort verbieten würde, sind die Ajatollahs. Das sind die größten Kriegstreiber und ausgerechnet die haben auch noch den größten Einfluss. Schlechte Kombination, ganz schlechte Kombination.
Islamischer Staat, prinzipiell okay – wenn man Politik und Religion trennt. Klingt komisch ich weiß, wir firmieren ja auch nicht als christlicher Staat. Die Mehrheit der Regierung in Deutschland ist ja dennoch die Christlich Demokratische Union. Wenn es ausgemachte Politiker sind die an die Macht kommen, können die ja auch zwischen Religion und Politik unterscheiden – wodurch sich die Trennung von Staat und Religion von allein ergibt. Wenn, die natürlich der Hisbollah oder ähnlich engstirnigen Gruppierungen mit verdrehtem Weltbild angehören, gewinnt man dadurch mal pauschal nix, im Gegenteil... Hoffen wir einfach mal, dass der Fanatismus doch noch irgendwann ausstirbt.
Sprung übers Wasser, in de USA liegt Schnee. Jede Menge sogar. Mehr kann ich dazu grad nicht sagen. Hier sind es gerade gemütliche 26°C. Hiermit landen wir in Australien und schauen nach Queensland. Unter dem Motto, wenn scheiße dann richtig, haben die sich nach Hochwasser auch noch Yasi eingefangen. Yasi klingt eigentlich putzig. Könnte man nach dem Niesen, anstatt Gesundheit sagen. Gut in Wahrheit, war das ein recht unerfreulicher Wirbelsturm, der nen Großteil Häuser nieder gemacht hat. Bisher ein Toter, für die Art von Sturm ist das wohl ein gutes Abschneiden, wenn auch menschlich eine Tragödie. Ich hab am Donnerstag beim Mittagessen die „Western Australia“ durchgeblättert und teilweise gelesen. 2010/2011 ist für Queensland ja wirtschaftlich ein Totalschaden.
Kommen wir nach Western Australia, was gab es neues in Perth? Kurz gesagt: Nix. Sowas gabs bei mir neues? Das steht hier. Ich wollte meine Person nicht auf die Bühne des weltpolitischen Geschehens drängen…
Einen hab ich noch: Sollte sich Deutschland in naher Zukunft wieder genötigt sehen, einen Krieg anzuzetteln, schlage ich Indien als Feind vor. Die sind zwar viel mehr als wir, sind aber so weit weg, dass sie bestimmt nicht nach Deutschland gelaufen kommen. Deren Transportwesen können wir gut dominieren, also gewinnen wir. Wie ich da drauf komme? Weil in Mumbai ein Deutscher Frachter versehentlich eine indische Fregatte versenkt hat :- ) [Bericht] Entschuldigung aber ich find das saulustig, ist ja Niemand verletzt worden!
Meine Woche [Update - hab Bilder eingefügt]
Ha! Es wird… Version 1 meines Programms für die Firma ist fertig. Nächste Woche noch testen, dann war es das damit. Dann bastel ich noch schnell was anderes zusammen und am Freitag hab ich meinen letzten Arbeitstag. Diesen Zeitplan hab ich am Freitagmorgen (gestern) mit unglaublicher Sorgfalt ausgearbeitet, was ungefähr eine Minute gedauert hat und mit meinem Chef durchgesprochen. Dieser hat ihn bestätigt, womit meine Tage in Perth gezählt sind.
Ansonsten war ich die Woche auffällig viel im Büro, bzw. die Anderen auffällig wenig. Ich hab es sogar auf 41 Arbeitsstunden gebracht. Bisher war ich mit 39 am nahsten an der Deutschen 40 Stunden Woche. Und das obwohl ich konsequent jeden Morgen erst um neun angefangen habe. Dafür abends etwas länger gemacht. Ich verpasse im Hostel ja nix…
Meine Chefin ist Anfang der Woche nach Shanghai geflogen – keine Ahnung was die da macht. Auf jeden Fall hat sie mir vorher nicht mein Geld überwiesen. Was so viel bedeutet wie: Mein Konto nähert sich schon wieder bedenklich gegen Null, während die Summe meiner Forderungen gegenüber der Firma langsam exorbitant hoch wird.
Ich habe diese Woche zum ersten Mal seit vier Monaten meinen Monitor gereinigt. Ich hab Fensterreiniger im Geschäft gefunden. Unglaublich wie hell der sein kann. Und ohne die ganzen Schlieren, kann man die Dinge auch viel besser lesen. Großer Nachteil am Leben im Hostel. Man kauft sich ja nicht ne Flasche Fensterreiniger um einmal den Monitor zu putzen und trägt die dann monatelang mit sich rum. Man hat also nicht wirklich die Möglichkeit solche Dinge zu reinigen. Gut im Allgemeinen hat man ja auch nicht viel dabei…
Kino gab es diese Woche mangels interessanten Angebots nicht. Abendbeschäftigung bestand aus Nachrichten lesen, Büchern lesen und schwätzen. Alles in allem – unglaublich unaufregend, weswegen dieser Post wohl nicht sehr lange werden wird.
Ich habe diese Woche festgestellt, wenn man sich bewusst ungesund ernährt, spart man einen Haufen Geld in Australien. Als ich am Dienstag einkaufen war, gab es keine Äpfel, $6,50 gespart. Über den Schock, hab ich auch noch den Salat vergessen, nochmal $4 gespart. Wenn man das konsequent macht, kann man mit zehn Dollar am Tag auskommen :- ) Am Donnerstag war ich zum Lunch im Overflow – anscheinend hat der Koch Urlaub, denn auf meinem Burger waren geriebene Karotten: Pfui Teufel. Diese orangene Ausgeburt der Hölle, welcher ich schon vor Jahrzehnten den Status von Gemüse und Lebensmittel im Allgemeinen entzogen hätte, auf meinem Burger. Ich hätte schreien können. Auch hier im Hostel, es ist so unbeschreiblich, wenn Menschen sich hinstellen und diesen Rübenkram in Ihr Essen einbauen oder noch viel, viel schlimmer roh in sich rein knabbern. Toll, just in diesem Moment taucht hier ein Asiate auf und was hat er in der Hand? Eine Möhre und der isst die auch noch, mich schüttelt es gerade. Mensch der wird gar nicht fertig. Karotten haben in einer anständigen Mahlzeit nichts zu suchen. Das kann man den Schweinen verfüttern, damit es anständige Steaks werden, mehr aber auch nicht.
Hab eben gerade mal auf den Spielplan der AIHL (Australian Ice Hockey League) geschaut. Die Saison startet am 14. April. Eigentlich wollte ich ja Ende März wieder in Richtung Europa aufbrechen. Schade. Mal schauen, vielleicht finde ich hier noch nen Job, so dass ich noch zwei Wochen länger bleiben kann. Ich hab letztes Wochenende mal für Adelaide und Melbourne ne Anzeige ins Netz gesetzt. Immerhin hat es in Perth ja auch funktioniert. Ich hab für Melbourne auch ne Art Anfrage für meinen CV (Lebenslauf) bekommen. Die Absenderadresse war allerdings: ccvvrezumemann@y7mail.com. Erstens, ist das ein yahoo Konto, das sich jeder Depp einrichten kann. Zweitens, schreibt man auch das englische Resümee mit s nicht mit z, immer AE wie BE. Der Absender hat schon seit 25 Jahren eine Recruiting Agentur. Das mag ja sein, dann hätte ich aber auch gerne seine richtige Adresse. Ein paar Suchen später, hab ich dann herausgefunden, es gibt diesen Menschen, der schreibt relativ viel im Netz und gibt dabei auch immer seine Adresse und seine Handynummer an. Die Adresse war aber nie die obige. Als ich dann an die obige Adresse angeschrieben habe, dass ich ganz gerne ein paar Informationen über das Unternehmen hätte, bevor ich meinen Lebenslauf verschicke, kam nix mehr. Schade eigentlich. Aber ich verteile meinen Lebenslauf eigentlich nur an Firmen, nicht an ominöse Emailadressen. Vielleicht kommt noch was… Zumindest ne andere Anfrage, denn diese hier hat sich für mich schon erledigt.
Oh wie freu ich mich, dass ich endlich mal wieder was anderes sehe, nächste Woche…
Beim Arbeiten diese Woche hab ich die Internetverbindung der Firma gut genutzt. Ich hab das auch schon in facebook gepostet gehabt, weil es so keinen Sinn gemacht hat. Ich werde hier Anfang März ja auf das Soundwave gehen *freu*, leider hab ich das neue Stone Sour Album nicht. Jetzt hab ich mir die Woche die Musikvideos auf youtube aufgemacht und hab mir die Lieder angehört. Da ich ja arbeiten und nicht Filmchen gucken soll, hab ich den Browser halt immer im Hintergrund oder minimiert laufen lassen. Das hat mich allerdings nicht davon abgehalten die Videos immer in der höchsten verfügbaren Auflösung auf meinen Rechner zu holen. Mit anderen Worten Verschwendung von Bandbreite – immerhin ist das nichts, was ich nicht auch daheim mache würde :-)
Mein Chef ist da noch besser. Um einen Inverter zu testen, baue man folgende Geräteanordnung auf: Einen Inverter, der aus dem Wechselstrom des Netzes Gleichstrom macht. Dann der Inverter, den man testen will, der aus dem Gleichstrom wieder Wechselstrom macht, und dann das ganze wieder in den ersten Inverter, der es dann nochmal aufbereitet oder einspeisen kann oder so. Und ganz zum Schluss ein 500 Watt Scheinwerfer als Last. Alles in allem eine unglaubliche Stromverschwendung für nichts und wieder nichts. Gut das fällt hier in Australien ja nicht weiter auf. Ich hab ja sogar ein Bild davon gemacht :-)
Soweit von mir, ich wüsste gerade nicht womit ich noch weitere Unruhe in den Köpfen der Leser stifte könnte ;-)
| Der Masterplan |
Ansonsten war ich die Woche auffällig viel im Büro, bzw. die Anderen auffällig wenig. Ich hab es sogar auf 41 Arbeitsstunden gebracht. Bisher war ich mit 39 am nahsten an der Deutschen 40 Stunden Woche. Und das obwohl ich konsequent jeden Morgen erst um neun angefangen habe. Dafür abends etwas länger gemacht. Ich verpasse im Hostel ja nix…
Meine Chefin ist Anfang der Woche nach Shanghai geflogen – keine Ahnung was die da macht. Auf jeden Fall hat sie mir vorher nicht mein Geld überwiesen. Was so viel bedeutet wie: Mein Konto nähert sich schon wieder bedenklich gegen Null, während die Summe meiner Forderungen gegenüber der Firma langsam exorbitant hoch wird.
Ich habe diese Woche zum ersten Mal seit vier Monaten meinen Monitor gereinigt. Ich hab Fensterreiniger im Geschäft gefunden. Unglaublich wie hell der sein kann. Und ohne die ganzen Schlieren, kann man die Dinge auch viel besser lesen. Großer Nachteil am Leben im Hostel. Man kauft sich ja nicht ne Flasche Fensterreiniger um einmal den Monitor zu putzen und trägt die dann monatelang mit sich rum. Man hat also nicht wirklich die Möglichkeit solche Dinge zu reinigen. Gut im Allgemeinen hat man ja auch nicht viel dabei…
Kino gab es diese Woche mangels interessanten Angebots nicht. Abendbeschäftigung bestand aus Nachrichten lesen, Büchern lesen und schwätzen. Alles in allem – unglaublich unaufregend, weswegen dieser Post wohl nicht sehr lange werden wird.
Ich habe diese Woche festgestellt, wenn man sich bewusst ungesund ernährt, spart man einen Haufen Geld in Australien. Als ich am Dienstag einkaufen war, gab es keine Äpfel, $6,50 gespart. Über den Schock, hab ich auch noch den Salat vergessen, nochmal $4 gespart. Wenn man das konsequent macht, kann man mit zehn Dollar am Tag auskommen :- ) Am Donnerstag war ich zum Lunch im Overflow – anscheinend hat der Koch Urlaub, denn auf meinem Burger waren geriebene Karotten: Pfui Teufel. Diese orangene Ausgeburt der Hölle, welcher ich schon vor Jahrzehnten den Status von Gemüse und Lebensmittel im Allgemeinen entzogen hätte, auf meinem Burger. Ich hätte schreien können. Auch hier im Hostel, es ist so unbeschreiblich, wenn Menschen sich hinstellen und diesen Rübenkram in Ihr Essen einbauen oder noch viel, viel schlimmer roh in sich rein knabbern. Toll, just in diesem Moment taucht hier ein Asiate auf und was hat er in der Hand? Eine Möhre und der isst die auch noch, mich schüttelt es gerade. Mensch der wird gar nicht fertig. Karotten haben in einer anständigen Mahlzeit nichts zu suchen. Das kann man den Schweinen verfüttern, damit es anständige Steaks werden, mehr aber auch nicht.
Hab eben gerade mal auf den Spielplan der AIHL (Australian Ice Hockey League) geschaut. Die Saison startet am 14. April. Eigentlich wollte ich ja Ende März wieder in Richtung Europa aufbrechen. Schade. Mal schauen, vielleicht finde ich hier noch nen Job, so dass ich noch zwei Wochen länger bleiben kann. Ich hab letztes Wochenende mal für Adelaide und Melbourne ne Anzeige ins Netz gesetzt. Immerhin hat es in Perth ja auch funktioniert. Ich hab für Melbourne auch ne Art Anfrage für meinen CV (Lebenslauf) bekommen. Die Absenderadresse war allerdings: ccvvrezumemann@y7mail.com. Erstens, ist das ein yahoo Konto, das sich jeder Depp einrichten kann. Zweitens, schreibt man auch das englische Resümee mit s nicht mit z, immer AE wie BE. Der Absender hat schon seit 25 Jahren eine Recruiting Agentur. Das mag ja sein, dann hätte ich aber auch gerne seine richtige Adresse. Ein paar Suchen später, hab ich dann herausgefunden, es gibt diesen Menschen, der schreibt relativ viel im Netz und gibt dabei auch immer seine Adresse und seine Handynummer an. Die Adresse war aber nie die obige. Als ich dann an die obige Adresse angeschrieben habe, dass ich ganz gerne ein paar Informationen über das Unternehmen hätte, bevor ich meinen Lebenslauf verschicke, kam nix mehr. Schade eigentlich. Aber ich verteile meinen Lebenslauf eigentlich nur an Firmen, nicht an ominöse Emailadressen. Vielleicht kommt noch was… Zumindest ne andere Anfrage, denn diese hier hat sich für mich schon erledigt.
Oh wie freu ich mich, dass ich endlich mal wieder was anderes sehe, nächste Woche…
Beim Arbeiten diese Woche hab ich die Internetverbindung der Firma gut genutzt. Ich hab das auch schon in facebook gepostet gehabt, weil es so keinen Sinn gemacht hat. Ich werde hier Anfang März ja auf das Soundwave gehen *freu*, leider hab ich das neue Stone Sour Album nicht. Jetzt hab ich mir die Woche die Musikvideos auf youtube aufgemacht und hab mir die Lieder angehört. Da ich ja arbeiten und nicht Filmchen gucken soll, hab ich den Browser halt immer im Hintergrund oder minimiert laufen lassen. Das hat mich allerdings nicht davon abgehalten die Videos immer in der höchsten verfügbaren Auflösung auf meinen Rechner zu holen. Mit anderen Worten Verschwendung von Bandbreite – immerhin ist das nichts, was ich nicht auch daheim mache würde :-)
Mein Chef ist da noch besser. Um einen Inverter zu testen, baue man folgende Geräteanordnung auf: Einen Inverter, der aus dem Wechselstrom des Netzes Gleichstrom macht. Dann der Inverter, den man testen will, der aus dem Gleichstrom wieder Wechselstrom macht, und dann das ganze wieder in den ersten Inverter, der es dann nochmal aufbereitet oder einspeisen kann oder so. Und ganz zum Schluss ein 500 Watt Scheinwerfer als Last. Alles in allem eine unglaubliche Stromverschwendung für nichts und wieder nichts. Gut das fällt hier in Australien ja nicht weiter auf. Ich hab ja sogar ein Bild davon gemacht :-)
Soweit von mir, ich wüsste gerade nicht womit ich noch weitere Unruhe in den Köpfen der Leser stifte könnte ;-)
Deutschland rettet die Welt – wofür?
Wenn ein Deutscher Politiker was sagen darf über die Zukunft, hört sich das immer gleich an. Erst bla bla bla und dann kommt: Deutschland muss/soll ein Vorreiterrolle in der Thematik übernehmen. Sei es der Datenschutz nach Ilse Aigner, Meinungsfreiheit, Demokratie, allem anderen worauf die Republik basiert nach Angela Merkel oder das Thema Umweltschutz nach Claudia Roth oder Cem Özdemir. Außer Bundesguido, der schwafelt immer nur rum. Gut Umweltschutz haben inzwischen alle auf der Fahne stehen, nur die Grünen etwas mehr als der Rest. Bei der Gelegenheit möchte ich dafür plädieren, dass man endlich dieses unnötige „Bündnis 90“ aus dem Namen nimmt. Alle reden von den Grünen, „Bündnis 90“ interessiert doch kein Mensch. Ich schweife ab. Zurück zum Thema: Deutschland übernimmt die Vorreiterrolle im Umweltschutz und rettet damit allein die Welt. Im Staatsgebiet werden extra Steuern erhoben, Emissionsgrenzen sind strikter als sonst wo und es werden Millioneninvestitionen verlangt, für jeden Um- und Neubau damit er den Deutschen Klima- und Energiebestimmungen gerecht wird. Alles in allem, noble Absichten aber vollkommen für den Arsch! Denn der Rest der Menschheit interessiert es nicht die Bohne. Siehe die Weigerung der USA zur Ratifizierung es Kyoto-Protokolls in den 1990ern oder die Tatsache, dass es seit Jahren keine Nachfolgeregelung für das 2012 auslaufende Protokoll gibt. Unter anderem weil amerikanische, chinesische und russische Unternehmen auf einmal in Umweltschutz investieren müssten. Ja Filter kosten Geld, in Deutschland anscheinend nicht, die haben die alle schon – komische Sache.
So jetzt Australien: Größter Umsatz, überlebenswichtig für die gesamte Industrie: Kohleexport. Kohle ist das, was man in Deutschland nicht mehr verbrennen will, zu viele Schadstoffemissionen. Immerhin haben wir gute Filter, weswegen ich übrigens die Proteste gegen den zweiten Mannheimer Kraftwerksblock überhaupt nicht nachvollziehen kann. Der wird sauberer Verbrennen, als es der erste je getan hat und noch kommen wir auch in der Metropolregion Rhein-Neckar nicht ohne Strom aus Kohle aus. Analog wird in Australien auch Kohle verheizt – man hat ja genug. So schauen wir zu Manfred Mustermann in Deutschland. Geothermieheizung, isoliertes Haus und dreifachverglaste Fenster. Australien: Durchgehend, ob Alt- oder Neubau einfach verglast – nicht isoliert dafür aber Klimaanlagen, welche durchgehend laufen. Tag und Nacht. Bekanntermaßen sind Klimaanlagen so mit das Stromhungrigste, was man sich anschaffen kann. Das CERN z. B. kühlt mit 8x 18kW (Link), die erreichen aber auch -271,4°C bis -271,3°C. Das ist schon unglaublich nah dran am Nullpunkt, 0.15 um genau zu sein. CERN finde ich klasse, die sind immer für nen Vergleich gut. Auch hier laufen die Klimaanlagen durch, auch wenn die Türen oder Fenster offen stehen, es könnte ja warm werden, während man lüftet. Das Umweltbewusstsein der Australier lässt schon sehr zu wünschen übrig. Zur Kompensierung der Flut- und Sturmschäden im Nordosten hat die Regierung übrigens die Investitionen in große Solarkraftwerke im Landesinneren gestoppt.
Die Frage ist nun, was bringt es wenn Deutschland sich abmüht, alle Vorschriften einzuhalten, während auf der anderen Seite der Welt die Energie einfachmit der großen Schöpfkelle verpulvert wird.
Ich finde der Umweltschutz soll ernst genommen werden aber bitte von allen. Was bringt es wenn die Bewohner des einen Staates immer striktere Auflagen bekommen, während die des anderen machen was sie wollen. Da läuft doch was falsch.
So jetzt Australien: Größter Umsatz, überlebenswichtig für die gesamte Industrie: Kohleexport. Kohle ist das, was man in Deutschland nicht mehr verbrennen will, zu viele Schadstoffemissionen. Immerhin haben wir gute Filter, weswegen ich übrigens die Proteste gegen den zweiten Mannheimer Kraftwerksblock überhaupt nicht nachvollziehen kann. Der wird sauberer Verbrennen, als es der erste je getan hat und noch kommen wir auch in der Metropolregion Rhein-Neckar nicht ohne Strom aus Kohle aus. Analog wird in Australien auch Kohle verheizt – man hat ja genug. So schauen wir zu Manfred Mustermann in Deutschland. Geothermieheizung, isoliertes Haus und dreifachverglaste Fenster. Australien: Durchgehend, ob Alt- oder Neubau einfach verglast – nicht isoliert dafür aber Klimaanlagen, welche durchgehend laufen. Tag und Nacht. Bekanntermaßen sind Klimaanlagen so mit das Stromhungrigste, was man sich anschaffen kann. Das CERN z. B. kühlt mit 8x 18kW (Link), die erreichen aber auch -271,4°C bis -271,3°C. Das ist schon unglaublich nah dran am Nullpunkt, 0.15 um genau zu sein. CERN finde ich klasse, die sind immer für nen Vergleich gut. Auch hier laufen die Klimaanlagen durch, auch wenn die Türen oder Fenster offen stehen, es könnte ja warm werden, während man lüftet. Das Umweltbewusstsein der Australier lässt schon sehr zu wünschen übrig. Zur Kompensierung der Flut- und Sturmschäden im Nordosten hat die Regierung übrigens die Investitionen in große Solarkraftwerke im Landesinneren gestoppt.
Die Frage ist nun, was bringt es wenn Deutschland sich abmüht, alle Vorschriften einzuhalten, während auf der anderen Seite der Welt die Energie einfachmit der großen Schöpfkelle verpulvert wird.
Ich finde der Umweltschutz soll ernst genommen werden aber bitte von allen. Was bringt es wenn die Bewohner des einen Staates immer striktere Auflagen bekommen, während die des anderen machen was sie wollen. Da läuft doch was falsch.
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